Nordhorn – Viele gelungene Premieren!

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Die Erwartungen an den 25. Historischen Feldtag in Nordhorn waren groß – die Organisatoren haben diese übererfüllt. Egal wo man sich vor Ort vom 11. bis 13. August umhörte, egal was man später in den sozialen Netzwerken oder in den Medien las, sah und hörte, der eindeutige Tenor war: Nordhorn war gigantisch, erstklassig, wenn nicht gar legendär.

2.500 Landmaschinen von über 1.700 Ausstellern verteilt auf 25 Hektar Land – es war fast unmöglich, alles zu sehen und mitzubekommen. 31.500 Besucher aus aller Welt kamen nach Niedersachsen um sich die teils einzigartigen Exponate anzusehen. Die Vertreter der einzelnen Marken hatten sich wahnsinnig ins Zeug gelegt und ihre Ausstellungsflächen abwechslungsreich bestückt. In der Granit-Arena präsentierten sich Fendt, MF, Hanomag, Schlüter, Güldner, Eicher, Deutz, Fahr, John Deere, Lanz, Holder, Wesseler und IHC. Alle Vorführungen waren gut besucht, eine wurde jedoch mit besonderer Spannung erwartet.

Um exakt fünf vor Zwölf startete ein Team aus deutschen und niederländischen Mechanikern den Lanz Landbaumotor – dies war im Vorhinein bereits als Highlight angekündigt worden. „Es braucht Feenmännerhände, um ihn ans Laufen zu bekommen“, erläuterte Moderator „Ecki“ Ekkehard Hertell, „und diese sind sehr, sehr selten.“ Gebannt verfolgten die Zuschauer das Prozedere – die Premiere gelang! Direkt im Anschluss ging es gemeinsam mit den beiden Hanomag WD-Motortragpflügen auf den Acker. „Damit haben wir ein weiteres Versprechen eingehalten: Wir zeigen den Landbaumotor im Einsatz“, sagte Hertell.

Dass die Veranstaltung erstmals über drei statt wie sonst üblich zwei Tage lief, war bei der Fülle von Eindrücken und Vorführungen beinahe schon notwendig. Der Freitag war ein noch eher ruhiger Tag mit meist gutem Wetter, während sich der Samstag sehr verregnet war und das Gelände teils zu einem einzigen Morrastfeld wurde. Der Sonntag hingegen zeigte sich wieder von seiner besten Seite, und so zog es besonders viele Besucher nach Nordhorn.

Eine Premiere war der Historische Feldtag in Nordhorn auch für uns Traktormenschen. Gemeinsam mit LandwirtOnline24 hatten wir bereits im Vorfeld die Wahl des Traktormenschen 2017 auf Facebook und im Blog gestartet. Das Finale am Samstagnachmittag an unserem Stand im Bereich Teilemarkt war dann vor allem ein Wiedersehen mit vielen lieben Traktormenschen, die Birthe und Nico im Laufe des vergangenen und diesen Jahres kennengelernt hatten. Um die 100 Menschen verfolgten den Kampf um den Titel bei dem es hieß: Porschemädchen gegen Güldnermatl.

Während Güldndermatl Martin Huber im Internet immer ein Stück weit die Nase vorn hatte, konnte Porschemädchen Stefanie ganz klar vor Ort ihren Heimvorteil nutzen. Die Hauptzahl der Stimmen dort entfiel auf die 26-Jährige, was ihren nur ein Jahr älteren Konkurrenten auf den letzten Metern den Sieg kostete. Auch viele der anderen Teilnehmer erschienen zum Finale, was uns besonders gefreut hat. Um es an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich zu sagen: Ihr alle seid für uns Traktormenschen und jeder auf seine Art besonders!

Als Traktormenschen ziehen wir eine positive Bilanz: Wir haben viele wertvolle Eindrücke mitgenommen, nette und interessante Gespräche geführt und vor allem auch viel positives Feedback für unseren nochrecht jungen Blog und unsere gesamte Arbeit erhalten. Vielen Dank dafür! Im Nachhinein haben uns manche geschrieben, sie hätten uns gerne kennengelernt, aber nicht angetroffen oder aber wir waren leider in Eile – wir versprechen: Wir holen das nach!

Mehr sehen und mehr hören? Weitere Fotos von Nordhorn findet ihr in unserer Bildergalerie.

Und hier geht es zu einem kleinen Video über unserer fantastischen Finalisten Stefanie und Martin. Weitere Videos aus Nordhorn folgen in den nächsten Tagen auf unserer Facebook-Seite und auf Youtube.

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